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Projekte

Schule ohne Rassismus

Grundsätze

einer Schule ohne Rassismus -

einer Schule mit Courage

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Im Mai 2007 wurde anlässlich der Wahl der Schülervertreter, den Klassensprechern von den Lehrkräften Peter Enz und Christine Laimer das Projekt "Schule ohne Rassismus -  Schule mit Courage" vorgestellt. Die Schülervertreter und Klassensprecher haben es begeistert angenommen und ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt. Im November 2007 stellten die Schülervertreter in  einer gemeinsamen Sitzung mit den neu gewählten Klassensprechern das Projekt vor und es wurden die weiteren Schritte besprochen. Dabei wurde festgehalten:

  • Die Schülervertreter werden in Eigenregie die Unterschriftenaktion leiten
  • Es wird ein Kurzfilm zum Thema gedreht werden.

Die Klassensprecher informierten als Multiplikatoren ihre Klassenkameraden, ein Schülervertreter stellte das Projekt in einer Plenarsitzung  dem gesamten Lehrkörper vor. Zudem wurde die Projektbeschreibung in der schulinternen Zeitung veröffentlicht.

Die Unterschriftenaktion wurde zwischen 14. Jänner und 26. Jänner 2008 durchgeführt. Es haben   76,95 % aller in der Schule vertretenen Gruppen (sprich Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungs- und Reinigungspersonal) unterschrieben und sich damit verpflichtet, sich für eine gewaltfreie Schule einzusetzen. Die notwendige 70-Prozent-Hürde für die Erreichung des Titels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" wurde somit erreicht.

Anlässlich unserer gemeinsamen Berlinreise mit Schülern und Lehrern unserer Partnerschulen Schwandorf und Hartberg wurden die Unterschriften am 07. April 2008 bei der Bundeskoordinationsstelle in Berlin (www.schule-ohne-rassismus.org) eingereicht.

Gemeinsam mit unserer Direktorin Dr. Beatrix Kerschbaumer Sigmund wurden unsere Schüler und wir Lehrer von Herrn Ingo Grasdorf von der Koordinationsstelle begrüßt. Er hat unseren Schülern die Möglichkeit geboten eine kurze Präsentation des Projektes zu geben und gleichzeitig haben wir auch unseren Kurzfilm, der im Zusammenhang mit diesem Projekt entstanden ist, vorgeführt.

Dieser wurde im März 2008 mit 11 Schülern aus verschiedenen Klassen gemeinsam mit den Lehrkräften Laimer und Enz zum Thema gedreht, dabei konzentrierte man sich hauptsächlich auf die Thematik "gewaltfreie Sprache". Aus der jugendlichen Umgangssprache wurden jene Wörter ausgesucht, die beleidigend und entwürdigend immer wieder ohne Nachzudenken verwendet werden. Der Film wurde Herrn Grasdorf zusammen mit den Unterschriften übergeben.