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Savoy - Siebenförcher 2010 - 11

Savoy – Schüler/Innen besuchen Logistikcenter „Siebenförcher“ in Gargazon

Am 1. März 2011 besuchte die Klasse 2. F der Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy gemeinsam mit den Lehrpersonen Renate Mair und Alexandra Silbernagl das Logistikcenter des Familienbetriebes „Siebenförcher“ in Gargazon.

Zunächst begrüßte Herr Thomas Siebenförcher, Geschäftsführer des Betriebes, die Klasse und erläuterte kurz die Expansion der Firma vom Kleinbetrieb zum größten Metzgereibetrieb Südtirols.

Gottfried Siebenförcher gründete die Metzgerei in den Meraner Lauben. Die traditionsbewusste und innovative Firma expandierte kontinuierlich. Thomas Siebenförcher meinte dazu: „ Wer zwanzig- bis dreißigtausend Wiener in der Woche herstellt, braucht etwas mehr Platz, als das Geschäft in den Laubengängen zu bieten hat.“ Somit entstand der Produktionsbetrieb in Untermais und vor kurzem wurde das Logistikcenter in Gargazon feierlich eingeweiht. Der hochwertige Bau ist zwar nicht Europas größtes Logistikcenter, dafür aber das modernste. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen in dritter Generation 120 Mitarbeiter/Innen.

Anschließend gewährte ein Mitarbeiter der Firma der Schulklasse einen genaueren Einblick in den alltäglichen Arbeitsablauf. Er begleitete die Klasse zuerst in das Verwaltungszentrum. Von dort aus ging es in die Mensa und schließlich in die Kühlzellen. Er erklärte das hochmoderne Warenwirtschaftssystem folgendermaßen:“ 40.000 bis 60.000 Kilo Fleisch durchlaufen pro Woche den Betrieb. Davon ist die Hälfte für den Handel, die andere Hälfte geht in die Eigenproduktion.“

Besonderes Augenmerk wird auf die Frische und die Qualität des Fleisches gelegt. Fleisch, das den hohen Ansprüchen nicht genügt, wird unverzüglich zurückgeschickt. Mittlerweile bezieht die Firma „Siebenförcher“ Fleisch-Exoten aus Amerika und Australien.

In einer weiteren Kühlzelle bestaunte die Klasse die verschiedensten Fleischteile und Wurstwaren.

Zum Schluss gab es zur Stärkung Weißwurst mit Brot und Tee. Mit einem Erinnerungsfoto und einem Spielkartenset verließen die Schüler/Innen das Logistikcenter.