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Schülerartikel Romfahrt 2013 - 14

Schuljahreröffnung RomTutti a scuola – Jeder hat das Recht auf schulische Ausbildung

Durch das Schulprojekt „ Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wurde unsere Schule am 23.09.2013 nach Rom in den Quirinal zur Eröffnung des Schuljahres eingeladen. Die Einladung nahmen wir gerne an und somit fuhren unsere Frau Direktorin Beatrix Kerschbaumer, der Vizedirektor Peter Enz und drei Schüler unserer Schule am 22. September nach Rom. Am 23.09.13 machte unsere Gruppe eine 3-stündige Stadtbesichtigung. Während der Busfahrt konnten wir viele verschiedene historische Orte sehen wie z.B. das Kolosseum oder den Circus Maximus. Auf dem Weg zum Petersdom kamen wir an dem sogenannten „ Altare della Patria“ vorbei. Als wir schlussendlich am Petersdom ankamen, mussten wir vorerst eine halbe Stunde warten bis wir ihn betreten konnten. Vorort konnte man die Statuen von Petrus und Paulus sehen. Im Inneren des Doms gab es viele Statuen von verschiedenen Heiligen. Das atemberaubendste war allerdings „La Pieta“ von Michelangelo. Es war erstaunlich zu sehen wie jung er die Muttergottes im Vergleich zu Jesus darstellte. Weiterhin hatten wir die Möglichkeit die Füße der Statue des heiligen Petrus zu streicheln. Anschließend wurden wir in ein italienisches Restaurant namens „Tangran“ gebracht.

Um 15:00 Uhr gelangten wir dann endlich in den Quirinal, wo das eigentliche Geschehen des Tages erfolgte.
Die gut organisierte Show wurde von dem bekannten Moderator Fabrizio Frizzi moderiert. Während der ganzen Show bekamen wir sehr verschiedene Berühmtheiten zu Gesicht wie z.B. den Staatspräsidenten Giorgio Napolitano, die Unterrichtsministerin Maria Chiara Carrozza, die Turmspringerin Tanja Cangotto sowie den berühmten Sänger Claudio Baglioni.

Weiterhin war die erste weibliche Marinekommandantin anwesend. Nach einer ausführlichen Rede von Maria Chiara Carrozza hielt auch unser Staatspräsident eine kritische Rede.

Das Hauptthema über das Napolitano sprach war die Krise in Italien, da diese die ganze Wirtschaft unseres Landes schwächt. Das hat zur Folge, dass sich viele Eltern die Schulmensa ihrer Kinder nicht mehr leisten können. Die Schüler müssen daher nach Hause gehen oder sich ein Pausenbrot mitnehmen.

Als Beispiel dafür berichtete er wie ein Vater die Schulwände neu streichen musste, damit seine Kinder die Mensa besuchen durften.

Dabei muss man allerdings bedenken, dass das nicht in ganz Italien so ist und in manchen Regionen die Kinder an der Schulmensa teilnehmen dürfen ohne überhaupt dafür bezahlen zu müssen.

Durch die ganzen Steuern, die zur Zeit zu bezahlen sind, kommen viele Familien nicht mehr bis zum Ende des Monats durch und müssen somit in der Bildung ihrer Kinder sparen.

Nebenbei können viele Eltern ihre Kinder nicht mehr in Tagesstätten unterbringen, da die Raten erhöht wurden. Folglich muss ein Elternteil zu Hause bleiben und die Familie verdient noch weniger Geld.

Die Schulen haben unter dieser Krise in den letzten Jahren besonders gelitten. Da man anstatt den Ausgaben auf den Grund zu gehen, diese einfach gekürzt oder komplett gestrichen hat.

Allerdings ist Giorgio Napolitano sehr zuversichtlich, dass sich diese Situation in den nächsten Jahren wieder verbessern wird.

Ihm ist es sehr wichtig in die Qualität der Schulen zu investieren, damit die Professionalität der Schüler wächst. Er hob hervor, dass diese Schüler dafür auch prämiert werden sollen.

Zudem betonte er, dass es Zeit ist, den Weg, den wir zurzeit gehen, zu wechseln. Dies sei das Zeichen das neue Schuljahr zu beginnen.

Weiterhin ist es ihm ein großes Anliegen, dass die Bildung in allen Ebenen steigt, die Studien, die gemacht werden, noch verbessert werden und dass hauptsächlich die Bildung der Jugendlichen moderner wird, um diese Krise zu überwinden. Dadurch soll die Arbeitslosigkeit in Italien sinken und eine gute Zukunft in Italien aufgebaut werden.

Im Bereich der diplomierten Schüler und Studenten, die einen Abschluss an den verschiedensten Universitäten haben, ist Italien im Nachsehen gegenüber anderer europäischen Staaten. Vor allem der südliche Bereich Italiens hinkt dort noch ziemlich hinterher.

Er unterstrich zudem, dass die neue Regierung viel in das schulische System investieren muss, um dies zu verbessern.

Nach der besinnlichen Rede wurden noch diverse Kunststücke aufgeführt.

Am Ende der großen Veranstaltung im Quirinal machten die Vertreter der Schule noch einmal die Stadt Rom unsicher. Wir besichtigten noch la Fontana di Trevi, den sogenannten Liebesbrunnen, das Pantheon und la Piazza di Navona, wo wir den Brunnen der 4 Weltmeere sehen konnten. Während der ganzen Reise lernten wir auch sehr viel Geschichte. Anschließend ließen wir den Abend noch schön in einer italienischen Pizzeria ausklingen.

Am Dienstag fuhren wir dann wieder um 10:15 Uhr in unsere geliebte Heimat zurück.

 

Im Großem und Ganzen war das ein sehr atemberaubendes und spannendes Erlebnis. Wir haben viel über die römische Kultur gelernt und auch viele historische Orte besucht. Ich finde es sehr bemerkenswert wie offen und ehrlich Giorgio Napolitano über die Situation in Italien sprach.

Abschließen möchte ich meinen Bericht mit meinem Lieblings Satz von unserem Staatspräsidenten:

„ Jeder Schüler und jeder Mensch kann die Welt auf seine Art und Weiße verändern, wenn er es wirklich möchte.“

Vielen Dank für diese Gelegenheit!

Magdalena Gamper, 2 A

 Romfahrt Schuleröffnung

Lara Aukenthaler 2. Hotelfachschule

Eindrücke aus Rom

„Alle Wege führen nach Rom!", dieses Sprichwort sollte sich in meiner Zukunft schon bald bewahrheiten.

Überraschenderweise teilte mir Frau Direktor eines Morgens mit, dass mir das Glück zuteil wurde, bei der „Willkommenheißung" des Schuljahres in Rom dabei zu sein.

Zwei weitere Schüler und ich hatten somit die Möglichkeit in Begleitung mit Frau Dr. Beatrix Kerschbaumer Sigmund und Herrn Peter Enz den angenehmen „Kurztripp" nach Rom mitzumachen.

Rom ist eine historische und beeindruckende Stadt und da es für mich das erste Mal war diese Stadt zu besichtigen, prasselten auf mich hunderte Eindrücke ein. Zum Einen ist Rom eine sehr bewachte und geordnete Stadt, zum Anderen ist sie genauso laut und chaotisch, wie man sie aus Erzählungen kennt. Wir besichtigten imposante Gebäude, überquerten riesige von Menschen überfüllte Plätze, benutzten abwechslungsreiche Verkehrsmittel u. a. die Tram, ließen uns von prächtigen Brunnen und ihren Statuen beeindrucken, kamen in den Genuss römischen Essens und echten italienischen Kaffees und natürlich nahmen wir an der Veranstaltung im Quirinale teil. Doch am meisten hat mich das einst griechische Gebäude, das später christianisiert wurde und als Grabmal für verstorbene Könige Roms und Wissenschaftler galt, getroffen; das Pantheon hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck, mit seinem riesigen Luftschacht in der Decke und seinen von Alter und Geschichte gezeichneten Außenwänden und Säulen.

Ich bedanke mich hiermit bei allen, die mir diese Reise und Erfahrungen ermöglicht haben.

Lara Aukenthaler

Andreas Holzer

Am Sonntag den 23.09.13 sind wir, Herr Peter Enz, Frau Dr. Beatrix Kerschbaumer,  Lara Aukenthaler, Magdalena Gamper und ich nach Rom zur Eröffnung des neuen Schuljahres gefahren. Wir haben den Schnellzug, die Frecciargento, um 15.00 in Bozen genommen und sind um 19.40 in Rom angekommen. Von Roma Termini sind wir mit Reisebussen zu unserem Hotel, dem Hotel Idea Roma Z3 gefahren.

Am Montag sind wir um 9.00 Uhr vom Hotel in die Stadt gefahren. Während der Fahrt sahen wir das Kolosseum und die Engelsburg bis wir zur  Piazza Venezia  kamen wo wir dann entlassen wurden und  drei Stunden zur Verfügung hatten um die Stadt zu besichtigen. Wir kamen am „Altare della Patria“ vorbei und nahmen dann den Bus zum Vatikan. Dort angekommen besichtigten wir den Petersdom, mit dem Hochaltar des Bernini, der Petrusstatue und der Pietá von Michelangelo. Um 12.00 Uhr wurden wir zu dem Restaurant Tangram gebracht, wo wir unser Mittagessen bekamen. Um ca. 15.00 Uhr waren wir dann am Quirinal in Rom. Die Veranstaltung dauerte ca. 2-2 ½ Stunden und war ein großes Spektakel. Moderator der Veranstaltung  war Fabrizio Fizzi. Highlights der Veranstaltung  waren die Ehrung der Sportler u.a Tania Cagnotto, die Ansprache der italienischen Schulministerin und der Auftritt des italienischen Sängers Claudio Baglioni. Auch der Staatspräsident Giorgio Napolitano war anwesend der eine lange Rede über die Wichtigkeit der Schulischen Bildung und Weiterbildung hielt. Um 19.00 Uhr war die Eröffnung des neuen Schuljahres vollbracht und wir hatten noch Zeit, die Stadt zu besichtigen. Wir sahen und den Trevi Brunnen (fontana trevi) und das Penteon an. Danach gingen wir auf die Piazza Navona und sahen ein paar Straßenkünstlern zu. Später sind wir dann mit der Tram zurück zum Hotel gefahren.

Am Dienstag sind wir um 10.15 mit der Frecciargento wieder zurück gefahren und um 14.48 in Bozen angekommen