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Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy

Düsseldorf verbindet

13.05.2023 | News | Pressespiegel

LBS Savoy Meran im Austausch mit europäischen Partnerschulen.

Gruppenfoto Düsseldorf-April 2022
Schülerinnen der LBS Savoy Meran reisten in der Woche vom 23. bis 28. April 2023 für das Projekt GrInnED (Green innovation – make education sustainable) nach Düsseldorf. Das Projekt ist eine Kollaboration mit europäischen Partnerschulen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Durch verschiedene Exkursionen erhielten die Schülerinnen einen umfassenden Einblick zu den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise und Umweltzerstörung. In Workshops versuchten sie gemeinsam Lösungen für diese Probleme zu entwickeln.

Die Schülerinnen der Landesberufsschule Savoy Alice G., Anna T., Csenge J. und Hannah P. unternahmen am Sonntag, 23. April, unter Aufsicht der Lehrperson Janin Höllrigl, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine zwölfstündige Reise nach Düsseldorf.

In der Partnerschule Max Weber Berufskolleg trafen sie am Montag andere Jugendliche von Schulen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Italien und Lettland und durften bei einer Unterrichtsstunde ihrer Wahl zusehen. Am Abend gab es bei verschiedenen Freizeitaktivitäten die Möglichkeit, die Gruppe mit den insgesamt 26 Schüler*innen aus sechs verschiedenen Schulen näher kennenzulernen.

Am Dienstag besichtigte die Gruppe das UNESCO Welterbe Zeche Zollverein in Essen,

die einst leistungsstärkste Steinkohlezeche und Kokerei der Welt. Da Steinkohle zu den klimaschädlichsten fossilen Brennstoffen zählt, wurde deren Abbau 2018 in Deutschland eingestellt, die besichtigte Zeche wurde aber bereits 1993 stillgelegt. Seither hat ein nachhaltiger Umgestaltungsprozess begonnen: Heute wird das ehemalige Industriegelände als Parkanlage, Museum und für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

In Kleingruppen beschäftigten sich die Schüler*innen am Mittwoch mit den Themen Fast Fashion, Verpackungen und Elektro-Müll, diskutierten und versuchten gemeinsam Lösungen für die Problematiken zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden der restlichen Gruppe in Form von kreativen Videos präsentiert.

Am letzten gemeinsamen Tag besuchte die Gruppe eine Ausstellung unter dem Titel „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen. Dort konnte die Gruppe Fotos über die Naturschönheit und Umweltzerstörung begutachten. Das Highlight dieser Ausstellung war für viele Schüler*innen die zwanzig Meter große 3D Skulptur der Erdkugel, auf welche hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert wurden. Darauf konnten weltweite Bewegungen von Flugzeugen und Containerschiffen bewundert werden, sowie das Abschmelzen der Eiskappen und Gletscher. Als Kontrast dazu, konnten die Schüler*innen anschließend das Konsumverhalten der Bevölkerung im Shopping Center "Centro" mit jährlich 23 Mio. Besucher*innen beobachten und Ausschau nach nachhaltigen Produkten halten.

Am Freitag, 28. April trennten sich die Wege der Schüler*innen mit den insgesamt fast zehn Nationalitäten und jede Kleingruppe trat die Heimreise an.